KONZEPTE FÜR HAMBURG

 
           Inhalt:

6.1 Hochbahn - Hafencity
6.2 Konzept zur Minderung der Sturmflutgefährdung Hamburgs
6.3 Lombardscolonnaden. Eine Verbindung zwischen Ostteil und Westteil der Hamburger City
6.4 Wettbewerb "78er-Denkmal"
6.9 Hotel an der Elbe
6.10 Universität Hamburg Harburg (WB)
6.11 Spielbudenplatz (WB)
6.12 Domplatz (WB) 
6.13 Kehrwiederspitze (WB ) 
6. 14 Enricusspitze (WB )


  
           6.1 Hochbahn-HafenCity

Das Konzept sieht die Erschließung der HafenCity und des Süderelberaumes mit einer auf Stahlbrücken geführten Hochbahn vor.
Diese Bahn ist Teil des Hamburger Hochbahn- und U-Bahnnetzes und fädelt am Baumwall aus der U-2 aus.
Das Konzept ist deutlich kostengünstiger als die vom Senat favorisierte unterirdische U-Bahn.
Es erfüllt - im Gegensatz zu den Planungen des Senats - alle vom Senatselbst gesetzten Kriterien, die eine Schnellbahnverbindung zwischen Süderelberaum, HafenCity und City erfüllen muß.
Die Erschließung des Süderelberaumes erfolgt über die bestehende (!) Freihafenbrücke. Von der Hochbahn aus kann man auch aus dem Süderelberaum die Elbe sehen und die Stadtsilhoutte. Dies führt zu einer psychologischen Aufwertung des Süderelberaumes.
Ähnliche Ziele verfolgt das Konzept Playa Hamburgo von urbanista / Julian Petrin (http://www.urbanista.de/bettercities/playahamburgo.htm)
Beide Visionen gehen davon aus, daß eine städtebauliche Verdichtung nicht am Südufer der Norderelbe erfolgen sollte sondern (längs des künftige Strandes) im Bereich des jetzigen Spreehafens.

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Weitere Bilder:                
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Konzept für die Erschließung der HafenCity (Hamburg) mit einer Hochbahn (2004) 
Siehe www.hochbahn-hafencity.de

 
           6.2 Konzept zur Minderung der Sturmflutgefährdung Hamburgs

Konzept zur Minderung der Sturmflutgefährdung Hamburgs
(1976)

Konzept zur Minderung der Sturmflutgefährdung Hamburgs (1976)
Regionale, ökologische und hydromechanische Aspekte einer Minderung der Sturmflutgefährdung durch steuerbare Entlastungspolder.
Gleichzeitig entstehen ca. 56 qkm große Freizeitbereiche im Süden Hamburgs. Davon sind künftige Segelreviere und ständige Wasserflächen ca. 18 qkm groß.
Konzept mit Nachweis der prinzipiellen technischen Machbarkeit und Kostenschätzung.

 


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           6.3 Lombardscolonnaden. 
                 Eine Verbindung zwischen Ostteil und Westteil der Hamburger City (1985)

Die Innenstadt Hamburgs wird durch die Binnenalster geteilt.
Eine funktionierende Verbindung zwischen dem Ostteil mit den großen Kaufhäusern und dem Westteil ist nicht vorhanden.
Obwohl der Blick von der Lombardsbrücke auf die Innenstadt besonders attraktiv ist - weitaus attraktiver als der Blick vom Jungfernstieg auf die Lombardsbrücke - sind diese Zone und ihre Randbereiche städtebaulich unterentwickelt und tot.
Die Lombardsbrücke war ursprünglich ein eine unbedeutende Unterbrechung des Landschaftsraumes "Alster".
Heute stellen die beiden Brücken zusammen mit der Eisenbahn eine deutliche räumliche Barriere dar, die die Verbindung zwischen Innenstadt und Außenalster vollständig abschnürt.
Auf diese Entwicklung gibt es bisher keine städtebauliche Reaktion.
Das Konzept schafft durch die LombardsColonnaden am Nordende der Binnenalster, gekoppelt mit einer beweglichen Ponton-Brücke auf Höhe des Wassers einen attraktiven Rundweg um die Binnenalster. 
Davor sind angeordnet eine Freilichtbühne (mit Aussicht auf die turmgekrönte Stadtsilhouette) und ein Freibad - gebildet durch ein Frischwasserbasin, das in der Binnenalster schimmt.
Ergänzt wird die nördliche Begrenzung der Binnenalster durch Wohnungen für besondere Gäste der Stadt sowie einen Erweiterungsbau für die Kunsthalle.
Durch diese Nutzungen entsteht nicht nur ein attraktiver Rundweg um die Binnenalster herum.
Auch die bislang sehr unbelebten Enden des Neuen Jungfernstieges auf der Westseite und des Ballindammes auf der Ostseite sind in ihre
jeweilige Umgebung stadtfunktional besser eingebunden.
Die Bebauung am Nordende schafft einen formal sinnvollen Abschluß der Binnenalster, die jetzt eindeutig einen wasserbezogenen, urbanen Raum darstellt und eine prägnante stadträumliche Fassung erhält.


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           6.4 Wettbewerb "78er-Denkmal" Hamburg

Wettbewerb "78er-Denkmal" Hamburg
 
Umgestaltung der "78er-Denkmals", Wettbewerb (1982)
Der Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit Waldemar Grzimek, Berlin/Darmstadt
erstellt.
Es wurde ein Konzept zur Umgestaltung bzw. zur kommentierenden Ergänzung eines Kriegerdenkmales entwickelt. Das vorhandene Denkmal - ein monolithischer Block mit umlaufend marschierend dargestellten Soldatenreihen - ist in seiner martialisch wirkenden Ausformung missverständlich.
Gleichwohl ist es ein beachtliches und gestalterisch bedeutsames Zeugnis der späten 20er Jahre. Der Entwurf umstellt das Denkmal mit einem pyramidenstumpf und zwischen diesem Pyramidenstumpf und dem Blockhaften Denkmal bleibt ein schmale Zwischenraum, der an eine Grabkammer mahnt.
Die dreieckförmigen Randblöcke werden zum Zwischenraum hin mit Skulpturen versehen, die an die Schrecken des Krieges u.a. an der Feuersturm auf Hamburg erinnern. Auf den schrägen Außenflächen sind die Namen der Gefallenen eingemeißelt. Das Projekt kam nicht zur Ausführung.
Prof.A. Hrdlicka, Mitglied des Preisgerichtes, erhielt den Auftrag das heute dort neben dem "78er-Denkmal" stehende Gegendenkmal auszuführen.
Zeichnung der Skulptur: Waldemar. Grzimek


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           6.9 Hotel an der Elbe

Hotel an der Elbe
(1986)

Entwurf für ein Luxushotel am Elbhang mit ca. 300 Betten

 

           6.10 Universität Hamburg Harburg (WB)

Städtebaulicher Hochbauwettbewerb
Integration einer Hochschule in einen bestehenden Stadtteil. engere Wahl


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